Projekt-Abschluss „Neues Leben in der Großen Scharrnstraße“

22.12.2021

In den zurückliegenden Monaten erweckten die Partner der AG „Große Scharrnstraße“ die Frankfurter Fußgängerzone wieder zu neuem Leben. An jedem 3. Samstag im Monat luden liebevoll gestaltete Happenings zu einem Besuch und zum Verweilen ein.

Mit dabei waren die von Studierenden der Europa-Universität Viadrina erarbeitete Ausstellung „Um Kunst eine Platte machen“, die von Schüler:innen des Konrad Wachsmann Oberstufenzentrum betriebene „Snack-Bar“, jede Menge Kunst und Kultur sowie die ansässigen Gastronomen Ratseck und WG-Bar. Ab Herbst ergänzten außerdem der Kunstladen „Kukuryku!“ von Philip Murawski und Paul Bettge sowie die Galerie der jungen Künstlerin Lava Mouslem das überaus vielfältige und spannende Angebot.

Anfang dieses Jahres initiierten die WohnBau Frankfurt und das Gründungszentrum der Europa-Universität Viadrina das Projekt „Neues Leben für die Große Scharrnstraße“. Schnell fanden sich weitere Mitstreiter:innen. Gemeinsam reichte die Arbeitsgemeinschaft ihre Idee beim Innenstadtwettbewerb „CityOffensive 2021“ der IHK Ostbrandenburg ein und wurde mit einem Sonderpreis belohnt. In der Vorbereitungsphase richtete die WohnBau Frankfurt den Projekt-Laden in dem letzten noch nicht sanierten Gebäude der Großen Scharrnstraße (Nummer 17 a) her. Im Spätsommer startete dann der Pop Up Store mit seinen Angeboten. 

Die integrierte Ausstellung "Um Kunst eine Platte machen" setzte sich mit der außergewöhnlich dichten und vielfältigen baubezogenen Kunst in der Großen Scharrnstraße auseinander. Entwickelt von einem studentischen Projektteam der Viadrina in Kooperation mit dem Kulturbüro vermittelte die Ausstellung die Kunst als zeithistorisches Zeugnis der späten DDR. Gleichzeitig reflektierte sie den Wandel des öffentlichen Raumes der Fußgängerzone sowie die Rolle der Kunst darin bis heute. Es gab unter anderem Führungen durch die Ausstellung, Rundgänge entlang der Kunstwerke und  Podiumsdiskussionen im Beisein von Künstlern. Im Rahmen der Midissage wurden die Kunstwerke farbig angeleuchtet, was den Blick der Passanten auf sie lenkte.

Durch den Kunstladen „Kukuryku!“ wird die Frankfurter und Słubicer Kunstszene besser bekannt gemacht, denn hier werden unter anderem Werke bekannter und unbekannter Künstler sowie Kunst-Dienstleistungen aus der Region angeboten. Von Fotografie und Malerei über Streetart und Fashion, bis hin zu Holzobjekten und Workshops. In den zurückliegenden Monaten entwickelte er sich zu einem beliebten Treffpunkt für Kunstinteressierte. Auch Initiativen, wie z. B. das Netzwerk „Soziokulturelle Szene“, „Spielend Begegnen“ und das Gründernetzwerk mit dem „Casual Friday“ nutzten ihn. 

Die Partner sind sich einig: das Projekt „Neues Leben für die Große Scharrnstraße“ gab nachhaltige Effekte für die Wahrnehmung und Entwicklung der Fußgängerzone im Herzen der Frankfurter Innenstadt. Der Kunstladen „Kukuryku!“ wird sich 2022 dauerhaft in der Straße ansiedeln und die Künstlerin Lava Mouslem wir hier ein Café mit Galerie eröffnen. 

Die Menschen der Region haben die Große Scharrnstraße wiederentdeckt und begeistern sich für das, was hier momentan neu entsteht. 

Das Projekt „Neues Leben in der Großen Scharrnstraße“ wurde gefördert durch die CityOffensive 2021 der IHK Ostbrandenburg und Partner. 

Die Ausstellung „Um Kunst eine Platte machen“ wurde gefördert durch den Eigenbetrieb KULTURBETRIEBE Frankfurt (Oder).


Einige der Partner beim Projekt-Abschluss am 18.Dezember.2021 in der Großen Scharrnstraße
Einige der Partner beim Projekt-Abschluss am 18.Dezember.2021 in der Großen Scharrnstraße

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